Welche Datenspeicherdienste im Internet gibt es?

Der Austausch von Daten ist im Internet Gang und Gebe. Während Daten früher eher kompliziert via E-Mail versandt werden mussten, stehen den Nutzern mittlerweile wesentlich mehr und unkompliziertere Varianten zur Verfügung. Die Datenspeicherdienste im Netz helfen zudem auch dann noch, wenn größere Dateien oder umfangreiche Datenpakete weitergegeben werden sollen.


In dem Video wird die Dropbox einfach und ausführlich erklärt.

Die verschiedenen Datenspeicherdienste

Der bekannteste Dienst ist sicherlich die "Dropbox". Hier können Daten einfach auf eine virtuelle Festplatte geschoben werden, um diese später von jedem Ort mit aktivem Internetzugang wieder abzurufen. Bei Bedarf können einzelne Dateien auch öffentlich freigegeben werden, so dass diese heruntergeladen werden können, sofern die URL zur Datei bekannt ist. Dropbox ist für alle Nutzer kostenlos, jedoch kann der Speicher gegen eine finanzielle Beteiligung auch erweitert werden. Zudem können Konten angelegt werden, auf die mehrere Nutzer gleichzeitig Zugriff haben. Das eignet sich besonders, wenn man in einer festen Gruppe Daten austauschen möchte.

Ebenso bekannt ist der Dienst Rapidshare, welcher die Optionen anbietet Dateien hochzuladen und herunterzuladen. Damit auf eine Datei heruntergeladen werden kann, muss der Link zur Datei dem Nutzer bekannt sein. Auch Rapidshare kann kostenfrei genutzt werden, jedoch können beim Herunterladen Wartezeiten entstehen, wenn man kein Premium Konto besitzt. Das gleiche Prinzip von Rapidshare setzen auch viele andere Datenspeicherdienste um, wobei diese sich lediglich in der Höhe der Kosten für einen Premium Account unterscheiden. Erwähnenswerte, große und seit einigen Jahren existierende Dienste wären zum Beispiel Uploaded und Depositfiles. Ein etwas verändertes Prinzip setzt "MEGA" um. Der Datenspeicherdienst von Kim Dotcom, dem vorherigen Geschäftsführer von Megaupload, verschlüsselt alle hochgeladenen Dateien noch zusätzlich mit einem Schlüssel. So können die Dateien nur dann heruntergeladen werden, wenn sowohl der Link als auch der Schlüssel zur Datei bekannt sind. Dadurch eignet sich MEGA vor allem als Backup eigener Dateien, die nicht mit der Öffentlichkeit geteilt werden sollen.

Die Zeiten von komplizierten P2P Transfers über EMule und Co sind also schon lang gezählt, denn diese Peer to Peer Netzwerke werden heutzutage kaum noch genutzt. Zudem wurden Torrents und Co vorwiegend genutzt um illegale Dateien, wie zum Beispiel Filme und Musik, zu teilen und zu verbreiten. Als Backup eigener Dateien war das Torrentnetzwerk nicht geeignet.